Suhr. Zukunftsbilder
Es entspricht einem gängigen Muster, dass wir Menschen immer wieder Vertrautes suchen und zurückkehren zu dem, was wir bereits kennen. Sehnsuchtsorte suchen wir in den Ferien auf und Zukunftsbilder gehören eher in die Welt der Fantasie-Romane. Ohne blühende Phantasie können wir uns aber keine Vorstellung davon machen, wie ein Agglomerationsort zu einem lebendigen Ort werden könnte. Bilder können da eine Vorstellung geben und Orientierung vermitteln.
Wandel ist ein schwieriges Thema. Meist geht dabei etwa Liebgewonnenes verloren und gleichzeitig haben wir auch eine leise Ahnung, dass der Wandel sowieso kommen wird, ob wir wollen oder nicht.
Mit den Zukunftsbildern, die der Künstler Andreas Gefe für Suhr gemalt hat, wollen wir Mut machen. Veränderung soll aus Freude willkommen geheissen werden. Die Bilder vermitteln eine Vorstellung des Transformationsprozesses, der 3-4 Generationen dauern kann. Sie geben ein mögliches Zielbild und stellen eine Grundlage dar für weitere Gespräche und Prozesse. Wir glauben daran, dass man ein schönes Dorf, eine schöne Stadt, nur gemeinsam schaffen kann. Wir sind bereit für weiterführende Gespräche.